Ein Wort zum Tag:

Ich habe für sie eine Geschichte ausgesucht

Ich habe für sie eine Geschichte ausgesucht

28.03.2020

Eines Tages wollte Gott wissen, wie die Wesen seiner Schöpfung ihn sahen. Und so kam Gott auf die Erde, unsichtbar wie ein Gedanke und neugierig wie ein Kind. Der Zufall wollte es, dass das Erste was ihm begegnete, ein Schmetterling war. "Wie sieht Gott aus"? fragte Gott den Schmetterling, der gleich ängstlich zur Seite flatterte. Als das scheue Wesen sich beruhigt hatte, sagte es: "Gott ist wie eine zauberhafte Hand, die alles Hässliche in Schönheit verwandelt, die eine unansehnliche Raupe in ihrem Kokon streichelt, und schon komme ich heraus". Zufrieden streichelte Gott den Schmetterling, und der freute sich über zwei neue bunte Streifen, die seine Flügel schimmern liessen.

Monika Piani

(Foto: picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Gelassenheit

Gelassenheit

27.03.2020

Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann
und die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.

Fabrizio Misticoni

Gelassenheitsgebet nach Reinhold Niehur (Amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler)
Bild von Markus Spiske auf unsplash.com

PAUSE - STOPP … und PLAY?

PAUSE - STOPP … und PLAY?

26.03.2020

Ein Freund von mir, der aufgrund einer schweren Erkrankung über ein Jahr lang vom «normalen Alltag» pausieren musste, schrieb mir vor ein paar Tagen folgende Nachricht:

Am Freitag 13.3. hat die Welt begonnen die Pausentaste zu drücken. Gestern war es in ganz Europa sogar ein erster Stopp Knopf bevor vielleicht noch diese Woche eine Notbremsung folgt 😢😭🙈🙊🙉🕘➡ 
So oder ähnlich sah meine kleine Welt 2018 aus und jetzt sitzt einfach die ganze Welt im gleichen Boot 🚣‍♂🙏💪🚣‍♂🙏😇🚣‍♂🍀✅
Aber wir glauben fest daran, dass wir bald wieder Play drücken können und die „LIFE“ Übertragung uns dann wieder sehr viel schönere Bilder liefert 🙏💪👍🍀💉☀

Uns allen wünsche ich denselben festen Glauben …

herzlich, Pia Brüniger

(Bild: Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay)

HEUTE

HEUTE

25.03.2020

HEUTE in neun Monaten ist Weihnachten; denn die junge Frau aus Nazareth hat JA gesagt auf die Anfrage Gottes - durch Gabriel.
HEUTE dürfen wir vertrauen – ER, das Licht und Heil der Welt, ist da – mitten unter uns; denn Maria hat IHN hineingetragen auch in unsere Zeit.
HEUTE ziehen die Randständigen und Bettler in den Strassen von Cannes ein in den Filmpalast; denn die Filmleute haben Tor und Tür weit geöffnet.
HEUTE locken wieder Fröhliche mit ihrem Singen und Musizieren auf Balkonen Menschen aus ihren vier Wänden; denn sie wissen um den einsamen Mann, die depressive Frau nebenan.
HEUTE geht Silas für mich zur Post; denn er will seine schulfreie Zeit sinnvoll gestalten.
HEUTE braucht Jesus unsere Hände, Füsse, Augen, Ohren oder Lippen; denn er hat nur die UNSEREN zum Helfen, Zuhören, Trösten oder zum Beten...
HEUTE braucht ER uns alle – wie tröstlich!

Thomas Müller

(Foto: Bruno Raffa, flickr)

Mit den Augen der Kinder....

Mit den Augen der Kinder....

24.03.2020

Seit dem Shut-down hüten wir öfters die kleinen Nachbarskinder, damit die Eltern in Ruhe im Homeoffice arbeiten können. So treffen wir uns meistens im Garten. Klein Ida rief: «Lueg s’Vögeli». Da sass eine Amsel auf der Buchenhecke und wartete. Wir beobachteten sie für einige Minuten...auf einmal flog sie unter die Gartenlaube zu einem Blumentopf und setzte sich hinein. Klein Linus wunderte sich, was die Amsel dort oben wohl mache? Sie sei am Brüten, meinte meine Tochter Fernanda. Tatsächlich entdeckten wir fünf Vogeleier in einem wunderbar geformten Nest. Was für ein Geschenk der Schöpfung. Mit kleinen Kindern entdeckt man die Welt neu.

Carina Wallimann (Text und Bild)

Macht das Sinn?

Macht das Sinn?

23.03.2020

Im Schnabel eines Pelikans haben elf Liter Wasser Platz. Allerdings ist sein Magen nur halb so gross. Der Pelikan benützt seinen Schnabel nicht als Wasserreservoir, sondern als Kescher beim Fischen. Er trinkt das Wasser nicht, sondern frisst nur die darin gefangene Beute. 
Auch wir haben Dinge, die auf den ersten Blick wenig Sinn machen: Krimskrams in der Wohnung, Fehlkäufe im Schrank oder emotionaler Ballast. Vielleicht sind sie aber doch sinnvoll. Deko-Gegenstände erinnern uns an Ferien, Menschen oder die Kindheit. Erinnerungen prägen und machen uns zu dem Menschen, der wir sind. Meist gibt es auch Erlebnisse, die wir lieber aus dem Gedächtnis streichen möchten: Fehler, die wir begangen oder Situationen, in denen wir gelitten haben. Doch wer wären wir dann?

Martina Helfenstein (Text und Bild)

PS: Der Rentier-Weihnachtspullover macht vielleicht doch nicht so viel Sinn – zumindest nicht im März…

Nur ein Augenblick

Nur ein Augenblick

22.03.2020

Was wäre, wenn ich mit meinen Gedanken dort wäre, wo ich gerade bin? Meistens atme und gehe ich, ohne daran zu denken. Das Leben findet nur im kleinsten Bruchteil einer Sekunde statt. In der Gegenwart. Ich kann den Sonnenaufgang von gestern nicht heute geniessen und den Kaffee, den ich mir morgen früh zubereiten werde, jetzt schon auf der Zunge spüren. Ich erinnere mich viel an vergangene Momente. Flüchtig und kostbar. Aber auch das was noch nicht ist, das Unbekannte, Aufregende, kreist mir durch Kopf und Herz. Aber eigentlich bin ich mir bewusst, dass mir nur das Gegenwärtige wirklich zusteht. Das Hier und Jetzt. So sitze ich in der Kirche und frage mich, ob vielleicht noch jemand kommt.
Ina Stankovic

Foto von Jon Tyson auf Unsplash

Tiramisu, stell mich auf

Tiramisu, stell mich auf

21.03.2020

Ein kleiner Aufsteller in diesen Tagen zum Selbermachen mit «Geling-Garantie»: Wie wäre es mit einem Tiramisu (dt. «stell mich auf») für morgen Sonntag zum Dessert? 

Darum noch schnell auf die Einkaufsliste schreiben: 2dl Halbrahm / 500g Mascarpone / 90g Puderzucker / 1P Vanillezucker / 2El Amaretto oder Milch / 3dl starker Kaffee / 2EL Puderzucker / 200g Löffelbiskuits – wenig Kakaopulver

Mascarpone, Puder- und Vanillezucker und Amaretto vermischen, steif geschlagenen Halbrahm darunterziehen. Kaffee und Puderzucker verrühren. Löffelbiskuits in Form legen, mit Kaffee beträufeln und Mascarponemasse zudecken. Vorgang wiederholen und kühlstellen.

So bleiben wir - ohne Freitagssuppen auf dem Martignyplatz – dafür beim Tiramisu-Essen verbunden. 
Herzlich, Pia Brüniger

Was nicht abgesagt ist

Was nicht abgesagt ist

20.03.2020

Heute ist Frühlingsanfang, damit verbinde ich verschiedene und auch gegensätzliche Gefühle. Einerseits ist es der Todestag meiner Mutter, die vor 15 Jahren gestorben ist und andererseits beginnt mit dem Erwachen der Natur eine neue Zeit. Im Moment werden Sie wohl auch von ambivalenten Gefühlen hin- und hergerissen. Was erwartet uns noch in den nächsten Tagen und Wochen? Was heisst das für unser Zusammenleben, für unser Land, ja für die Welt?

Vieles wissen wir nicht. Aber jeden Herbst wissen wir: Nach dem Winter, wo die Natur brach liegt und sich für ein neues Jahr vorbereitet, kommt der Frühling und der beginnt heute. Und dieser Frühling, mit allem, was er bringt hat keinen Hausarrest. Wir dürfen auf dem Balkon die warmen Sonnenstrahlen geniessen, wieder einmal Musik hören, ein Buch lesen dem Pfeifen der Vögel lauschen. Der Frühling ist nicht abgesagt, ebenso wenig die Beziehungen, auch wenn Sie momentan etwas anders gelebt werden. Ich wünsche Ihnen einen warmen ersten Frühlingstag.
Josef Mahnig

Für Menschen da

Für Menschen da

18.03.2020

Die Pandemie, durch den Coronavirus verursacht, schränkt auch die kirchlichen Dienste und das Leben der Pfarrei St. Georg ein. Alle Gottesdienste und Veranstaltungen fallen aus und die Räumlichkeiten der Kirchgemeinde bleiben geschlossen. Ganz besonders auch in diesen Tagen sind die Seelsorgerinnen und Seelsorger für die Anliegen und Fragen der Menschen da.
Zudem stehen via Internet verschiedene Angebote zur Verfügung um Gottesdienste über Radio oder Livestream mitzufeiern. Links dazu finden sich unter "Willkommen". Auf dieser Seite und im Pfarreiblatt werden laufend aktuelle Informationen publiziert.

Kontakte Pfarrei Sursee: sekretariat@pfarrei-sursee.ch / Telefon 041 926 80 60

Gelebte Solidarität

Gelebte Solidarität

16.03.2020

«Gelebte Solidarität zu Zeiten der Corona-Krise, das ist eine tolle Aktion, und davon liessen wir uns auch anstecken», meinte Daniela Maranta Organistin und setzte sich am offenen Fenster an die Hausorgel. Kurz darauf war in der Nachbarschaft vom ersten Stock die Sonate von Benedetto Marcello zu hören und Daniela Maranta Hausorgel und Raphael Staub Posaune erhielten vom Garten und von der Ferne anerkennenden Applaus. Applaus gab es auch für den Vortag von Tochter Mira. Sie spielte auf der Bratsche, auf dem Balkon und zum Sonnenuntergang aus der CelloSuite Nr. 1 von Bach.
Die Idee der Konzerte ist in italienischen Städten entstanden. Von SRF und sozialen Medien verbreitet, luden Schweizer Musikerinnen und Musikern am vergangenen Sonntag, zur Freude der Nachbarinnen und Nachbarn in Quartieren zu solidarischen Gratiskonzerten./wm

Ein Segenslicht für Alle...

Ein Segenslicht für Alle...

13.03.2020

Josef Mahnig und Claudio Tomassini haben in der Pfarrkirche Sursee ein Segensgebet für diese ausserordentlichen Tage gesprochen:
«… für alle Kranken und Gesunden, für alle, die Angst haben und gefährdet sind, für alle, die Schaden erleiden und in der Existenz bedroht sind, für alle Kinder und Erwachsenen, für alle Entscheidungsträger und alle, die in Pflegeberufen arbeiten… - Gott segne uns und alle Menschen, die uns lieb sind. Gott halte schützend seine Hand über Stadt und Land und behüte uns an Geist, Leib und Seele – am Tag und in der Nacht, von Augenblick zu Augenblick…».

Suppe geschöpft vom Team KKLB

Suppe geschöpft vom Team KKLB

13.03.2020

An der heutigen Freitagssuppe auf dem Martignyplatz war wiederum eine gelöste und zufriedene Stimmung. Die heisse Suppe, geschöpft vom Team KKLB; Marlene Jost, Olivia Zihlmann, Wetz und Alfons Röthlin, schien zu schmecken. Die Anwesenden konnten die Suppe und die Gemeinschaft bei Sonnenstrahlen noch einmal geniessen. 

,

Portrait, geknipst vom Pfarreileiter

Portrait, geknipst vom Pfarreileiter

08.03.2020

Die erste Gruppe der Mädchen und Knaben, die dieses Jahr erstmals zum Tisch des Herrn geladen sind, waren am vergangenen Samstag mit ihren Eltern am Vorbereitungsnachmittag. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des kommenden Weisssonntags. Zum Thema, «Mer wend Fründe si» gab es von den Kindern ein originelles Portrait, geknipst vom Pfarreileiter Claudio Tomassini. Die Eltern gestalteten und das mit grossem Eifer wiederum ein ganz individuelles Andenken an die Erstkommunion. Die Kinder stellten auch das Projekt «Hilfe für die “Phantomkinder“ von Aleppo» vor. Für sie wird das Opfer des Weisssonntags gespendet./wm 

Feines Essen, Gutes tun…

Feines Essen, Gutes tun…

06.03.2020

und Spass haben. Das ist möglich an der Freitagssuppe, jetzt aber «en Guete». Übrigens die Gaben im Spendentopf, die kommen dem Fastenopferprojekt in Indien zugute.
Ein grosser Mittagstisch steht auch an den Freitagen 13., 20. und 27. März von 11.45 bis 13.30 Uhr auf dem Martignyplatz und serviert werden Suppe, Brot und wiederum feine Wähen./wm 

Freitagssuppe

Freitagssuppe

05.03.2020

Alle Veranstaltungen der Pfarreien sind bis auf weiteres bewilligt. Somit auch die Freitagssuppe am Freitag 6. März! Die Auflagen und Vorsichtsmassnahmen durch die Behörden werden eingehalten, alle Besucher*innen sind angehalten, diese auch einzuhalten...

«Ich wünsche viele schöne Erlebnisse»

«Ich wünsche viele schöne Erlebnisse»

02.03.2020

Am Sonntag luden die Pfarrei und die Kirchgemeinde Sursee zur Grundsteinlegung für das neue Pfarreizentrum. Nach der Begrüssung bat Pfarreileiter Claudio Tomassini die Kinder und Erwachsenen: «Jetzt seid ihr eingeladen, euren ganz besonderen Stein zu legen.» Eines der Kinder meinte dazu: «Ich wünsche mir in diesem Haus viele schöne Erlebnisse.» Kirchenrat Adrian Mehr, verantwortlich für das Ressort Bau / Liegenschaften, gab sich überzeugt: «Die Grundsteinlegung fürs unser neues Pfarreizentrum ist ein wichtiger Schritt im Bauablauf.» Im Beisein von Gästen aus der Politik und der Landeskirche, wurde die Grundsteinlegung von der strahlenden Sonne und frohen, zufriedenen Kindern und Erwachsenen begleitet./wm

Indien - Land der Gegensätze

Indien - Land der Gegensätze

01.03.2020

«Die Vielfalt der Kulturen, aber auch die Gegensätze wie die Menschen in Indien in Armut oder im Überfluss leben, das hat mich tief beeindruckt», erinnerte die Journalistin Ruth Bossart. Sie war viele Jahre für das Schweizer Fernsehen Korrespondentin in Indien. Anlässlich des Startes zum Fastenopfer-Landesprojekt der Pfarrei Sursee war Ruth Bossart Gast in den Gottesdiensten der Pfarrei. Zum Projekt gab sie sich überzeugt: «Die ärmsten Menschen Indiens für die Einforderung ihrer Rechte und für Bildung zu unterstützen, das ist nötig und wichtig.» Ruth Bossart kam aber auch auf weniger löblichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Indien, wie den Handel mit Pflanzenschutzmitteln, zu sprechen und sie gab sich kritisch: «Mit dem Verkauf von solchen Mitteln alleine ist es nicht getan, denn viele Kleinbauern sind dadurch gefährdet, da sie das Wissen über Anwendung und Wirkung von solchen Produkten nicht haben.»/wm

Grundsteinlegung auf dem Vierherrenplatz

Grundsteinlegung auf dem Vierherrenplatz

29.02.2020

Am Sonntag wird nach dem Familiengottesdienst für das neue Pfarreizentrum der Grundstein gelegt. «Eine Grundsteinlegung ist in einer Bauphase ein wichtiger Schritt und diesen Moment wollen wir gemeinsam feiern», ist der Pfarreileiter überzeugt. Zum feierlichen Baustellen-Segen sind alle Pfarreiangehörigen und Interessierte auf der Baustelle Vierherrenplatz eingeladen. Anschliessend lädt die Kirchgemeinde zu einem Apéro ein. In den folgenden Wochen wird das neue Pfarreizentrum Gestalt annehmen./wm

Baustellen-Segen und Grundsteinlegung, Vierherrenplatz: Sonntag, 01. März 11.45 Uhr, bei jeder Witterung

Ruth Bossart berichtet über Indien

Ruth Bossart berichtet über Indien

25.02.2020

Am kommenden Wochenende wird Ruth Bossart in den Gottesdiensten der Pfarrei Sursee zu Gast sein. Die Luzernerin war viele Jahre Korrespondentin für das Schweizer Fernsehen in Indien. Ruth Bossart wird über ihre Erfahrungen in Indien berichten. Anlass ihres Besuches ist der Start des diesjährigen Fastenopfer-Landesprojekt der Pfarrei Sursee.
Am Sonntag laden die Pfarrei und die Kirchgemeinde Sursee, nach dem Familiengottesdienst, auf dem Vierherrenplatz zur Grundsteinlegung für das neue Pfarreizentrum ein./wm

Fastenopferprojekt, Start: In den Gottesdiensten in Sursee und Schenkon des Wochenendes vom 29. Februar/ 01. März
Familiengottesdienst, Sursee, Sonntag 10:30 Uhr, eingeladen sind Kinder und Familien ein.
Baustellen-Segen, Vierherrenplatz: Sonntag, 01. März 11.45 Uhr, bei jeder Witterung